OMAS GEGEN RECHTS: Fotoprojekt

Rechtsextreme Parteien und Bewegungen gewinnen in Europa an Boden, demokratische Grundrechte werden in Frage gestellt, Minderheiten angegriffen. Gerade jetzt empfinde ich die Stimme der OMAS GEGEN RECHTS als unglaublich wichtig: Frauen, die aus ihrer Geschichte und ihrer Erfahrung heraus nicht schweigen. Gegründet wurde die Bewegung im November 2017 in Wien von Monika Salzer. Heute gilt sie als eine der größten Graswurzelbewegungen gegen Rechts und als die wohl größte Frauenbewegung im deutschsprachigen Raum.

Seit Anfang des Jahres begleite ich Frauen der OMAS GEGEN RECHTS in Österreich, Deutschland und der Schweiz: auf der Straße, bei Mahnwachen und Demonstrationen, in Kitas und, wenn sie möchten, zuhause für ein Einzelporträt und ein Gespräch. Ich treffe Frauen, die trommeln, singen, vorlesen und Schilder tragen. Sie sind so verschieden wie die Städte, in denen sie aktiv geworden sind, und genau das macht sie stark. Mich interessiert die Frage: Was hat dich zu einer OMA GEGEN RECHTS gemacht?

Porträts

Die Einzelporträts entstehen an Orten, die zu den Frauen gehören. Zu jedem Porträt schreibe ich auf, was sie geprägt hat und wie sie zu den OMAS GEGEN RECHTS gekommen sind. Hier eine Auswahl, ein Klick führt zum Porträt mit Interview im Fotoprojekt.

Aktionen und Kunst

Dazu kommen Reportagen von der Straße und von künstlerischen Aktionen. Ich war zum Beispiel bei der PRÜF-Demo in Hamburg, beim Frauenstreik in Berlin, beim Tag der Demokratie in Magdeburg, bei der Mahnwache der Zürcher OMAS am Paradeplatz und bei der Aktion Es brennt am Kanzleramt. Die Proben zur Performance On Your Shoulders mit den OMAS GEGEN RECHTS Steiermark, zum Forumtheater am Bodensee und zur Generalprobe für Demokratieerziehung durch Kinderbücher durfte ich begleiten. Ein Klick auf ein Bild führt zur jeweiligen Seite im Fotoprojekt.

Das Projekt wächst weiter, ein Buch und Ausstellungen sind geplant. Alle Porträts, Interviews und Aktionen findest du auf der Projektseite.

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